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Brauche ich nicht einfach einen Homepage-Baukasten? — Ratgeber — ideaDIGITAL (Pilot v4)
Ratgeber · Eine ehrliche Entscheidungs-Hilfe

Brauche ich nicht einfach Wix?
Was Homepage-Baukästen können — und wo sie an Grenzen kommen.

„Ich kann das doch auch mit Wix oder Jimdo selber machen, das kostet doch fast nichts." Diese Frage hören wir regelmäßig. Und die ehrliche Antwort lautet: Manchmal ja, oft eher nicht. Dieser Ratgeber zeigt differenziert, wann ein Baukasten die richtige Wahl ist, wo seine Grenzen liegen — bei Google-Sichtbarkeit, Datenschutz, Wartung — und was es wirklich kostet, wenn man die ganzen versteckten Posten ehrlich zusammenrechnet. Ohne Polemik gegen Baukästen, aber auch ohne den Verkauf zu schönen.

13. Mai 2026 26 Minuten Lesezeit ideaDIGITAL Redaktion

1. „Brauche ich nicht einfach Wix?" — die ehrliche Antwort

Die Versuchung ist verständlich. Sie sehen in der Werbung „Webseite in 10 Minuten erstellen, ab 9 € pro Monat" — und fragen sich zu Recht, warum dann eine Agentur ein paar Hundert Euro für die Erstellung und 79 bis 207 € pro Monat für die laufende Betreuung verlangen sollte. Auf den ersten Blick ist das ein gewaltiger Preisunterschied.

Die ehrliche Antwort darauf: Es kommt darauf an, was Sie wirklich brauchen, und was Sie sich an versteckten Kosten und Risiken in Kauf nehmen wollen. Für eine reine Visitenkarten-Webseite, die niemand wirklich finden muss, ist ein Baukasten oft völlig ausreichend. Für ein Unternehmen, das über Google neue Kunden gewinnen will, das Kunden- und Besucherdaten verarbeitet, das DSGVO-konform sein muss — sieht die Rechnung schon anders aus.

Wir wollen Ihnen in diesem Ratgeber keine Angst machen und auch nicht versuchen, Baukästen schlechtzureden. Wix, Jimdo, Squarespace und IONOS haben alle ihre legitime Daseinsberechtigung — und für bestimmte Anwendungs­fälle sind sie tatsächlich die richtige Wahl. Aber für viele kleine und mittlere Unternehmen, die uns anrufen, sind sie die falsche Wahl. Wir zeigen Ihnen, warum — mit ehrlichen Argumenten, sauberen Quellen und einer transparenten Kostenrechnung.

„Ich mach das selber mit Wix" ist eine völlig legitime Aussage. Die Frage ist nur: Was machen Sie da eigentlich selber, was bedeutet das in Zeit, in Datenschutz, in Sichtbarkeit, in Risiken — und kommen Sie damit dahin, wo Sie hin wollen? aus der Beratung

2. Was ein Homepage-Baukasten überhaupt ist

Ein Homepage-Baukasten ist eine Plattform, bei der ein Anbieter Ihnen einen Bau­kasten zur Verfügung stellt — fertige Bausteine, vorgefertigte Designs, ein Drag-and-Drop-Editor — mit dem Sie ohne Programmier­kenntnisse eine Webseite zusammen­klicken können. Der Anbieter kümmert sich dafür um Hosting, Sicher­heit, Updates und vieles im technischen Hinter­grund.

Im Gegensatz dazu steht ein eigenes Content-Management-System wie WordPress, das auf einem eigenen Server (z.B. bei einem deutschen Hoster wie webgo) installiert wird. Dort haben Sie volle Kontrolle, müssen aber auch volle Verantwortung für Wartung und Pflege übernehmen — meist über eine Agentur, die das im monatlichen Rahmen erledigt.

Die wichtigsten Anbieter und ihre Eigen­heiten

Der Markt ist 2026 gut sortiert. Die wichtigsten Anbieter, die wir in der Beratung regelmäßig erwähnen oder erklären müssen:

Wix
Israel · Server USA
300 Mio. Nutzer welt­weit, größter Anbieter überhaupt[1]. Sehr mächtiger Editor, viele Designs, gute Vorlagen für kleine Unternehmen. Tarife von 9 € bis über 200 € pro Monat. Bekannt für SEO-Limitierungen — dazu unten mehr.
Squarespace
USA · Server USA
Visuell sehr gepflegt, Lieb­ling von Foto­grafen und Krea­tiven. Schöne Templates. DSGVO-Konformität erfordert „Eigen­initiative" — Original­wortlaut des Jimdo-Magazins über den Wett­bewerber[2]. Keine eigenen Backups zum Download.
Jimdo
Deutschland · Server EU
Deutsches Unter­nehmen, Server in der EU. Günstig, sehr einsteiger­freundlich. Stark eingeschränkt bei SEO, kein vollwertiger Blog, Limit bei Produkt­seiten. Seit Februar 2026 in ChatGPT als App verfüg­bar.
IONOS MyWebsite
Deutschland · Server EU
Tarif „Starter" ab 9 €/Monat. Solide für kleine Visitenkarten-Seiten, gute Vorlagen, deutscher Support. SEO-Funktionen über­sicht­lich, aber begrenzt.
STRATO
Deutschland · Server ausschließlich EU
Einziger der großen Anbieter, der Server aus­schließlich in der EU betreibt und TÜV-zertifizierte Rechen­zentren hat[3]. Datenschutz-Allein­stellung im Markt.
GoDaddy, world4you, webnode
USA / Östereich / Tschechien
Kleinere internationale Anbieter, oft mit aggressiver Werbung und güns­tigen Ein­stiegs­preisen. Daten­schutz und Support sehr unter­schiedlich.

Allen gemeinsam ist: Sie sind geschlossene Systeme. Sie können Ihre Webseite dort bauen und dort hosten — aber Sie können sie nicht einfach mitnehmen, wenn Sie wechseln wollen. Sie sind in dem System eingebunden.

3. Wann ein Baukasten die richtige Wahl ist

Wir bewerten Baukästen nicht pauschal als schlecht — sie haben legitime An­wendungs­bereiche, in denen sie die richtige Wahl sind. Vier Szenarien, in denen wir ehrlich zu Baukästen raten würden:

Szenario 1: Reine Visitenkarte ohne Kunden-Akquise

Sie haben einen Beruf, der ausschließlich über Empfehlungen läuft — etwa als Hand­werker mit voller Auftrags­lage über Bekannte, oder als Selbstständige mit festem Stamm an Mandanten. Sie wollen einfach „im Internet existieren", damit jemand, der Sie googelt, irgend­etwas findet. Sie brauchen keine Google-Sichtbarkeit, keinen Traffic über Suchmaschinen, keine Conversion-Optimierung. Eine 5-Seiten-Visitenkarte reicht.

Für diesen Fall ist ein deutscher Baukasten wie IONOS, STRATO oder Jimdo eine ehrliche Empfehlung. 9 bis 15 € pro Monat, einmal aufgebaut, läuft.

Szenario 2: Test eines Geschäftsmodells

Sie haben eine neue Geschäfts­idee, wissen aber noch nicht, ob sie funktioniert. Sie wollen ohne große Investition testen, ob es überhaupt Nach­frage gibt. Hier ist ein Baukasten sehr sinnvoll: schnell aufgesetzt, geringe Kosten, wenn die Idee nicht zündet einfach wieder ab­geschaltet. Wenn die Idee funktioniert, kann man später professionalisieren.

Szenario 3: Kreatives Portfolio

Sie sind Fotograf, Künstlerin, Designer — und brauchen vor allem ein visuell sehr gepflegtes Portfolio. Squarespace ist hier eine Allein­stellung. Die Templates sind hochwertig, der Editor ist auf visuelle Inhalte optimiert, das Ergebnis sieht selbst ohne Design-Vorbildung pro­fessionell aus.

Szenario 4: Sehr begrenztes Budget

Sie sind frisch gestartet, jeder Euro zählt, und Sie haben weder Geld noch realistische Möglich­keit, eine Agentur zu bezahlen. Dann ist ein Baukasten besser als gar nichts. Wir raten in solchen Fällen ehrlich zu IONOS oder STRATO — und sagen: Wenn Sie in einem oder zwei Jahren so weit sind, dass Sie investieren können, dann reden wir wieder.

In allen vier Szenarien ist die Schwelle dieselbe: Sie planen keine systematische Kunden-Akquise über die Webseite. Sobald sich das ändert, ändert sich auch die Empfehlung.

4. Wann ein Baukasten an seine Grenzen kommt

Spiegelbildlich zu den vier Pro-Szenarien gibt es Situationen, in denen ein Baukasten ehrlich gesagt der falsche Weg ist. Hier eine direkte Gegen­überstellung der wichtigsten Pros und Kontras:

Pros von Baukästen

Was wirklich gut funktioniert

  • Niedrige Einstiegs­kosten (ab 9 €/Monat)
  • Schnelle Inbetrieb­nahme, oft binnen Stunden
  • Keine technischen Vorkenntnisse nötig
  • Anbieter kümmert sich um Server und Updates
  • Visuell oft sehr gefällige Templates
  • Hosting, Domain, SSL meist im Preis enthalten
  • Mobil-Optimierung automatisch
Kontras von Baukästen

Wo es kritisch wird

  • Eingeschränkte SEO-Möglich­keiten
  • Schlechte Page-Speed-Werte (oft unter Google-Benchmark)
  • Daten oft auf US-Servern → DSGVO-Risiko
  • Keine echte Kontrolle über Code und Inhalte
  • Kein Zugriff auf robots.txt oder .htaccess
  • Daten nur schwer migrierbar — Vendor-Lock-in
  • Mangelnde Beratung zu Google Business und lokalem SEO
  • Bei Problemen oft nur Support per E-Mail oder Chat

Drei dieser Kontra-Punkte sind so wichtig, dass wir sie in eigenen Abschnitten behandeln: Datenschutz, SEO und Google-Sichtbarkeit. Diese drei Bereiche entscheiden für die meisten Mittelständler, ob die Webseite ein leeres Schaufenster oder ein funktionierender Vertriebs-Kanal wird.

5. Wo liegen Ihre Daten — und die Ihrer Besucher?

Das ist der Punkt, den die meisten Mittelständler beim Baukasten-Kauf nicht durchdenken. Es geht nämlich gar nicht nur um Ihre Daten — Texte, Bilder, Einstellungen, die Sie eingegeben haben. Es geht um alle Daten, die über Ihre Webseite fließen:

  • Daten Ihrer Webseiten-Besucher — IP-Adressen, Browser-Informationen, Standort, Verweildauer. All das wird erfasst, sobald jemand die Seite aufruft
  • Anfrage-Daten aus Kontakt­formularen — Name, E-Mail, Telefon, Anliegen. Das sind besonders sensible Daten, die direkten Personen-Bezug haben
  • Newsletter-Abonnements — E-Mail-Adressen plus Einwilligungs-Doku­men­tation
  • Bestell-Daten, falls Sie einen Shop haben — Rechnungs- und Lieferadressen, gekaufte Produkte, Zahlungs-Informationen
  • Analytics- und Tracking-Daten — was wer wann auf der Seite gemacht hat, oft über Cookies erfasst

Die DSGVO sieht Sie in der Verantwortung

Als Webseiten-Betreiber sind Sie nach DSGVO der „Verantwortliche" für all diese Daten — egal, ob sie auf Ihrem eigenen Server liegen oder bei einem Dienst­leister. Wenn diese Daten in die USA übertragen werden — was bei den großen US-Baukästen Wix und Squarespace standard­mäßig passiert — müssen Sie sicher­stellen, dass das DSGVO-konform geschieht.

Das ist nicht unmöglich, aber kompliziert. Es braucht einen Auftrags­verarbeitungs-Vertrag (AVV) mit dem Baukasten-Anbieter, der den Standard-Vertrags­klauseln der EU-Kommission entspricht. Es braucht eine angepasste Daten­schutz-Erklärung. Es braucht ein Cookie-Banner, das alle Tracking-Mechanismen sauber abfragt. Und es braucht eine bewusste Konfiguration der Plattform, die nicht alle Tracker standard­mäßig aktiv hat.

Das Jimdo-Magazin selbst — als deutscher Baukasten-Anbieter — schreibt über die Konkurrenz: „DSGVO-Konformität erfordert Eigeninitiative"[2]. Damit ist gemeint: Es passiert nicht automatisch, Sie müssen es bewusst aufsetzen. Die Frage ist: Wissen Sie, was Sie da tun sollen? Oder geben Sie sich einer Illusion hin, dass „der Baukasten das schon richten wird"?

Realität in Zahlen

Bei den großen US-Anbietern wie Wix und Squarespace liegen Daten standard­mäßig auf Servern in den USA. Der EU-US Data Privacy Framework von 2023 hat das vereinfacht, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit aktiver DSGVO-Compliance. Bei Abmahnungen oder Datenschutz-Beschwerden sind Sie als Webseiten-Betreiber verantwortlich — nicht der Baukasten-Anbieter.

Das Problem im konkreten Fall

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Hand­werks­betrieb baut sich seine Webseite über einen großen US-Baukasten zusammen. Setzt Google Analytics ein, weil das Tutorial das so empfiehlt. Hat ein einfaches Kontakt­formular. Hat einen Standard-Cookie-Banner, der „okay" abfragt.

Drei Dinge sind hier schon problematisch: Erstens funktioniert Google Analytics ohne ordentliche Einwilligung schon mal nicht DSGVO-konform — egal welches CMS. Zweitens speichert das Kontakt­formular wahr­scheinlich Daten in den USA. Drittens akzeptiert der Cookie-Banner bei „Okay" oft alle Tracker, was gegen die TDDDG-Anforderungen verstößt.

Eine Abmahnung wegen so etwas kostet schnell 1.500 bis 4.000 €. Eine Daten­schutz-Beschwerde bei der Landes­daten­schutz­behörde kann zu wesentlich höheren Buß­geldern führen. Im Ernstfall müssen Sie als Inhaber persönlich erklären, warum Sie Daten Ihrer Kunden in die USA geschickt haben, ohne das ausreichend abzusichern.

Bei einer Webseite, die wir bei webgo (Hamburg, deutscher Hoster, EU-Server) betreiben, mit sauber konfigurierter Datenschutz-Erklärung, DSGVO-konformem Cookie-Banner und Kontakt­formular, ohne Google Analytics oder mit datenschutz­konformer Konfiguration, sind diese Risiken praktisch eliminiert. Das ist Teil dessen, was wir für Sie machen — und Teil dessen, was Sie selbst beim Baukasten nicht „mal eben" einrichten können.

6. Das SEO-Problem: was Baukästen technisch nicht können

Wenn Sie eine Webseite bauen, damit Kunden Sie über Google finden, ist die technische SEO-Fähig­keit der Plattform entscheidend. Genau hier liegen die Stärken eines eigenen CMS — und die strukturellen Schwächen der Baukästen.

Die SEO-Geschichte, die jeder kennen sollte

2017 war Wix so von sich überzeugt, gegen das Vorurteil „Baukästen können kein SEO" anzu­treten, dass das Unter­nehmen einen öffentlichen Wett­bewerb aus­lobte: 50.000 US-Dollar Preis­geld für denjenigen, der eine Wix-Seite für das (er­fundene) Keyword „SEO Hero" auf Platz eins bei Google bringen könnte[4]. Das Ergebnis: Wix verlor öffentlich. Eine WordPress-Seite gewann.

Die Geschichte ist heute fast zehn Jahre alt, aber das strukturelle Problem ist unverändert. Es gibt einen Satz, den SEO-Experten gerne zitieren: „There is no code, faster than no code."[5] — Es gibt keinen schnelleren Code als gar keinen Code. Baukästen müssen aber immer viel Code generieren, weil sie alle möglichen Anwendungs­fälle abdecken können müssen. Das macht den Code schwerer und langsamer als bei einer maß­gefertigten Lösung.

Was Baukästen technisch nicht können

Konkret sind das die häufigen SEO-Limitierungen bei den großen Baukästen[6][7]:

  • Kein Zugriff auf robots.txt — die Datei, mit der man Such­maschinen sagen kann, welche Seiten in den Index sollen. Bei Wix und Squarespace nicht bearbeitbar.
  • Kein Zugriff auf .htaccess — bei Wix nicht zugänglich. Damit fehlen viele Möglich­keiten zur Weiter­leitung, Komprimierung, Cache-Steuerung.
  • Eingeschränkte XML-Sitemap-Kontrolle — die Sitemap wird automatisch generiert, aber nicht angepasst werden können.
  • Schlechte Page-Speed-Werte — bei Wix dokumentiert von Google selbst[6]. Page-Speed ist seit 2021 bestätigter Ranking-Faktor.
  • Doppelte H1-Überschriften durch Design-Logik — bei Squarespace dokumentiertes Problem[8]. Das verwirrt Google bei der Inhalts-Bewertung.
  • Eingeschränkte Canonical-URL-Kontrolle — wichtig bei doppelten oder ähnlichen Inhalten
  • Keine echte Möglich­keit, JavaScript zu reduzieren — Baukästen laden viel JavaScript, auch wenn die Funktion nicht genutzt wird

Bei einem eigenen CMS wie WordPress kann all das individuell konfiguriert werden. Wir nutzen entsprechende SEO-Plugins, optimieren Bilder, setzen schnelle Themes ein, konfigurieren die robots.txt, die .htaccess und die Sitemap nach Bedarf. Bei einem Baukasten sitzen Sie strukturell in einer langsameren, weniger flexiblen Lösung — egal wie viel Mühe Sie sich beim Bau geben.

43,4 %
aller Webseiten weltweit laufen auf WordPress[9]. Es gibt einen Grund, warum die SEO-Welt sich für dieses CMS entschieden hat: Es bietet die maximale technische Kontrolle, die für eine ernst­hafte Such­maschinen-Optimierung notwendig ist.

7. Der Google-Business-Blindspot

Für die meisten Mittelständler entscheidet sich der eigentliche Online-Erfolg nicht auf der Webseite, sondern auf Google selbst — genauer gesagt im Google Business Profile (früher „Google My Business"). Das ist der Eintrag, der erscheint, wenn jemand „Bäcker in Hamburg" oder „Steuer­berater Bremen" googelt. Mit Bewertungen, Fotos, Öffnungs­zeiten, Karten-Eintrag, Telefon­nummer und Webseiten-Link.

Das Google Business Profile ist ein separates Tool von Google — unabhängig von der Webseite selbst. Es ist kostenlos, hat aber enormen Einfluss darauf, ob lokale Kunden Sie finden oder nicht.

Was Baukasten-Anbieter hier nicht leisten

Die großen Baukasten-Anbieter helfen Ihnen beim Bau der Webseite — aber praktisch gar nicht beim Aufbau Ihrer Sichtbarkeit auf Google selbst. Das ist keine Verschwörung, sondern strukturelle Beschränkung: Google Business Profile ist ein eigenes Tool von Google, das Sie selbst pflegen müssen. Kein Baukasten-Anbieter kann oder will dort für Sie aktiv werden.

Konkret fehlt bei Baukasten-Anbietern typischerweise:

  • Beratung zur Einrichtung Ihres Google Business Profile — Adress-Verifikation, Kategorien-Auswahl, Foto-Strategie
  • Kontinuierliche Pflege — Posts, Antworten auf Bewertungen, Aktualisierung von Öffnungs­zeiten
  • Keyword-Recherche — welche Begriffe sucht Ihre Ziel­gruppe wirklich? Welche Long-Tail-Phrasen lohnen sich?
  • Lokales SEO — wie verlinkt sich Ihre Webseite mit Ihrem Google Business Profile? Wie nutzen Sie Local-Schema?
  • Bewertungs-Strategie — wie kommen Sie systematisch zu mehr und besseren Bewertungen?

All das sind Themen, die wir bei ideaDIGITAL als Teil unseres Komplett-Pakets behandeln. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Google-Bewertungen und in unserem Keyword-Ratgeber. Beim Baukasten machen Sie das alles selbst — oder eben nicht.

Was wir bei ideaDIGITAL inklusiv anbieten

Wenn wir Ihre Webseite bauen, ist die Google-Sichtbarkeit nicht ein nach­gelagerter Zusatz, sondern Teil der Grund-Leistung. Konkret enthält jedes unserer Komplett-Pakete:

  • Keyword-Recherche für Ihr Geschäft, Ihre Region, Ihre Ziel­gruppe
  • Einrichtung und Pflege Ihres Google Business Profile
  • Lokales SEO mit angepassten Local-Schema-Daten
  • Verknüpfung zwischen Webseite und Google Business Profile
  • Beratung zur Bewertungs-Sammlung — mit unserem eigenen Empfehlungs-Plugin als optionaler Lösung
  • Monatliche SEO-Pflege als Teil des Wartungs-Pakets

Das ist keine Hexerei — aber es ist Arbeit, und es braucht Wissen. Beim Baukasten haben Sie diese Schicht der Sichtbarkeit nicht eingeschlossen. Sie haben eine Webseite. Was Sie damit machen, ist Ihre Sache.

8. Das Wartungs-Missverständnis

Es gibt einen verbreiteten Trug­schluss bei Baukästen: „Der Anbieter kümmert sich um alles, ich muss mich um nichts kümmern." Das stimmt teilweise — und ist gleichzeitig irreführend.

Was der Baukasten-Anbieter tatsächlich übernimmt: Server-Wartung, technische Sicherheits-Updates des Baukasten-Systems, SSL-Zertifikate, Backups der Server-Infrastruktur. Das ist die rein technische Schicht. Hier sparen Sie tatsächlich Aufwand.

Was er nicht übernimmt — und was meist niemand sagt:

  • Inhaltliche Pflege — neue Bilder, geänderte Preise, aktualisierte Öffnungs­zeiten, neue Service-Angebote
  • Rechtstext-Aktualisierung bei Gesetzes­änderungen (TDDDG, BFSG, EinwV — siehe unseren Wartungs-Ratgeber)
  • Anpassung an Google-Updates — wenn Google sein Ranking-System verändert (3-4 Mal pro Jahr)
  • SEO-Pflege — neue Inhalte, optimierte Texte, neue Keyword-Strategien
  • Google Business Profile — Bewertungen, Posts, Antworten
  • Cookie-Banner und Datenschutz-Texte aktuell halten, wenn neue Tracker hinzukommen
  • Backup-Verwaltung jenseits der Server-Sicherung — wenn Sie versehentlich Inhalte löschen, sind die meist weg

Diese ganze Schicht der Pflege müssen Sie als Baukasten-Nutzer entweder selbst über­nehmen — was Zeit kostet und Wissen voraussetzt — oder mit einem zusätz­lichen Dienst­leister abdecken. In dem Fall haben Sie also: Baukasten-Kosten plus Pflege-Kosten. Was vorher als „günstig" aussah, summiert sich.

Der Baukasten kümmert sich um den Server, auf dem Ihre Webseite läuft. Er kümmert sich nicht um die Webseite selbst — Inhalte, Rechts­texte, SEO, Google-Sichtbarkeit. Das ist Ihre Aufgabe. Wenn Sie das nicht wissen, wird es teurer als gedacht. aus der Beratung

9. Die ehrliche Kostenrechnung

Hier wollen wir transparent sein und beide Seiten vollständig rechnen. Wir nehmen ein realistisches Szenario: ein kleiner Hand­werks­betrieb oder Dienst­leister, der eine Webseite mit 6–8 Seiten hat, ein Kontakt­formular, einen kleinen Blog, einen Google-Business-Eintrag und der DSGVO-konform unterwegs sein muss.

Variante A: Baukasten plus Eigenleistung

Was tatsächlich ein­gerechnet werden müsste — wenn Sie ehrlich sind:

Posten
Monat
Jahr
Baukasten-Abo (mittlerer Tarif Wix oder Squarespace)inkl. Hosting, Domain, SSL
≈ 25 €
300 €
Externe Datenschutz-Erklärung (z.B. eRecht24-Abo)für DSGVO-konforme Texte
≈ 10 €
120 €
Cookie-Banner-Tool (Cookiebot, Usercentrics o.ä.)für TDDDG-konforme Einwilligung
≈ 10 €
120 €
Eigene Zeit für Inhalts-Pflegeetwa 3 h/Monat × 50 €/h (kalkulatorischer Stundensatz)
≈ 150 €
1.800 €
Eigene Zeit für Google Business / SEOetwa 2 h/Monat × 50 €/h
≈ 100 €
1.200 €
Risiko-Rückstellung (Abmahnung, Hack, Reparatur)statistisch erwartet, kann ausbleiben
≈ 15 €
180 €
Realistisch insgesamt
≈ 310 €
3.720 €

Die Posten „Eigene Zeit" sind die ent­scheidenden. Wenn Sie 5 Stunden pro Monat selbst an Ihrer Webseite arbeiten — und das ist für jemanden, der es ernst meint, eher die Untergrenze — dann sind das bei einem realistischen kalkulatorischen Stunden­satz von 50 € pro Monat 250 €. Plus Baukasten-Abo, plus die Datenschutz-Tools, plus Risiko-Rück­stellung. Sie liegen bei rund 310 € pro Monat.

Variante B: ideaDIGITAL-Komplettpaket

Zum Vergleich unsere Pakete im selben Umfang:

Posten
Monat
Jahr
Setup-Kosten (Webseite + Google Business + SEO-Grundlage)einmalig, auf 36 Monate verteilt zur Vergleichbarkeit
≈ 40 €
480 €
Komplett-Paket monatlich (36-Monats-Tarif)inkl. Hosting bei webgo, Wartung, Pflege, SEO, Rechtstexte
147 €
1.764 €
Eigene Zeit für Inhalts-Ideen und Freigabenetwa 1 h/Monat × 50 €/h
≈ 50 €
600 €
Realistisch insgesamt
≈ 237 €
2.844 €

Das ist nicht nur ehrlich aufgerechnet, sondern auch tatsächlich günstiger. Und das, obwohl unser Komplett-Paket Dinge enthält, die beim Baukasten-Selbstbau gar nicht oder nur mit erheblich mehr Aufwand entstehen würden: professionelle SEO-Pflege, aktive Google-Business-Betreuung, sofortige Rechts­text-Aktualisierungen, Datenschutz-Audit, Notfall-Service.

Aber: Es ist eben nicht 9 € pro Monat, sondern 237 €. Das ist die ehrliche Zahl, an der wir uns messen lassen.

10. Aufwand: Verstehen Sie wirklich, was Sie tun?

Das ist die unbequemste Frage, die wir hier stellen — aber sie ist berechtigt: Wer einen Baukasten nutzt, übernimmt eine ganze Reihe von Aufgaben selbst, die sonst Spezialisten machen. Die Frage ist: Wissen Sie, was Sie da tun? Oder klicken Sie sich durch, weil es eben so geht?

Die typischen Wissens-Lücken

In der Beratung sehen wir bei Baukasten-Selbstbauern regelmäßig dieselben Probleme:

  • Cookie-Banner falsch konfiguriert — „okay" akzeptiert alle Tracker ohne saubere Einwilligung. TDDDG-Verstoß, abmahn­fähig
  • Google Analytics ohne Einwilligung — wird vor dem Klick auf „okay" schon geladen. DSGVO-Verstoß
  • Datenschutz-Erklärung von 2020 — verweist auf das alte TTDSG, kennt das BFSG nicht, nennt keine US-Übertragungen
  • Doppelte H1-Über­schriften auf jeder Seite — durch Design-Logik des Baukastens. Such­maschinen-Nachteil
  • Kein Google Business Profile oder seit Jahren ungepflegt — größter lokaler Sicht­barkeits-Verlust überhaupt
  • Kontaktformular ohne Doppel-Opt-In oder DSGVO-Hinweis — wieder abmahn­fähig
  • Bilder ohne Alt-Texte — Barriere­freiheits-Mangel (BFSG seit Juni 2025) plus SEO-Nachteil

Das sind keine sehr kleinen Details. Jedes einzelne dieser Probleme kann eine Abmahnung auslösen oder die Sicht­barkeit massiv reduzieren. Bei einem Baukasten-Selbstbau passiert das nicht, weil der Inhaber böswillig ist — sondern weil er es einfach nicht weiß. Und der Baukasten weist auch nicht ausdrücklich darauf hin.

Die ehrliche Selbst-Frage

Es gibt einen Satz, den wir manchmal in Beratungs­gesprächen sagen — vorsichtig, aber ehrlich: „Verstehen Sie wirklich, was Sie da tun? Oder machen Sie es einfach, um Geld zu sparen?" Das ist nicht respektlos gemeint, sondern eine offene Frage. Niemand muss sich für eine Antwort schämen.

Manche Menschen verstehen es wirklich — sind technisch begabt, haben Zeit, sich einzuarbeiten, lesen sich rein. Für die ist ein Baukasten eine vernünftige Wahl. Andere verstehen es nicht, wollen es auch gar nicht verstehen — und brauchen jemanden, der diese Schicht für sie macht. Für die ist eine Agentur die ehrliche Wahl.

Es ist legitim, sich für eine der beiden Wege zu entscheiden. Es ist nicht sinnvoll, sich für den Baukasten-Weg zu entscheiden, weil man denkt, es würde Geld sparen — und dabei zu übersehen, dass die nicht erledigten Aufgaben später teurer kommen oder Sichtbarkeit dauerhaft verloren geht.

11. Wer wir bei ideaDIGITAL sind — und wer wir nicht sind

Hier wollen wir ehrlich sein, weil das zu unserer Marke gehört. Wir verkaufen nicht „die beste Onlineagentur der Welt". Wir verkaufen solide, hand­werklich gute Arbeit zu Preisen, die für den Mittelstand machbar sind. Das ist ein Unterschied — und der ist uns wichtig.

Was wir sind

Eine Agentur, die handwerklich gut arbeitet

Wir bauen Webseiten mit Sorgfalt, mit aktuellen Standards, mit hand­werklich sauberer Umsetzung. Wir nutzen einen deutschen Hoster (webgo, Hamburg), wir setzen DSGVO-konforme Lösungen auf, wir kümmern uns um SEO und Google-Sichtbarkeit. Wir sind erreichbar — auch nach dem Aufbau. Wenn etwas brennt, gehen wir ans Telefon, schreiben zurück, helfen.

Was wir nicht sind

Die teuerste oder beste der Welt

Wir sind nicht die beste Online­agentur der Welt. Wir machen auch Fehler. Wir lernen ständig dazu. Wir arbeiten nicht mit 30-köpfigen Teams oder Beratern, die in 3-Wochen-Workshops Brand-Strategien entwickeln. Bei uns kostet eine Webseite keine 20-50.000 € Aufbau plus zwei oder drei Wochen Vor­analyse plus drei­stellige Stunden­sätze, sondern realistische Beträge, die ein Mittel­ständler tragen kann.

Warum diese Position?

Es gibt grob drei Arten von Agenturen am Markt:

  • Die großen Marken-Agenturen — bauen Webseiten für Konzerne oder ambitionierte Mittel­ständler. Setup ab 20.000 €, oft 50.000 € und mehr. Stunden­sätze zwischen 150 und 250 €. Sehr gute Arbeit, aber nicht für den klassischen Hand­werks­betrieb oder die kleine Praxis erschwinglich.
  • Die Selbst-darstellenden Solo-Berater — günstig, oft begabt, aber im Krisen­fall nicht skalierbar. Wenn sie krank sind oder zu viel haben, warten Sie. Risiko: Wenn der Berater morgen aufhört, haben Sie keinen Ansprech­partner mehr.
  • Wir und vergleichbare regionale Agenturen — kleine bis mittlere Teams, klare Prozesse, hand­werkliche Qualität auf gutem Niveau, faire Preise, erreichbarer Service. Mittelfeld zwischen den beiden Extremen, aber genau das Mittelfeld, das für den deutschen Mittel­stand passt.

Wenn Sie eine Webseite suchen, die mit Strategie-Workshops, Marken-Manuals und 30-seitigen Pitches anfängt, dann sind Sie bei uns falsch. Wenn Sie eine Webseite suchen, die solide gemacht ist, die funktioniert, die Sie sichtbar macht und die Sie nicht ruiniert — dann sind Sie bei uns richtig.

Wir sind ehrlich auch in der anderen Richtung: Wenn Ihr Vorhaben so anspruchs­voll ist, dass es eine große Spezial-Agentur braucht, sagen wir Ihnen das. Wir nehmen nicht jeden Auftrag — und nicht jeden Kunden, der zu uns kommt, halten wir für den richtigen für uns.

12. Was Sie konkret bei uns bekommen

Damit der Vergleich zum Baukasten konkret bleibt — hier eine Aufzählung dessen, was in unserem Komplett-Paket tatsächlich enthalten ist:

  • Hosting bei webgo in Hamburg — deutscher Anbieter, EU-Server, KI-gestützter Spam-Schutz, Virenfilter, automatische Backups
  • Eigene WordPress-Installation — volle Kontrolle, kein Vendor-Lock-in, jederzeit umziehbar
  • Maß­geschneidertes Design in unserer Markensprache und Ihren Vorgaben — kein Standard-Template
  • Bis zu 8 Seiten im Standard-Paket, mehr bei Bedarf
  • Kontakt­formular mit DSGVO-konformer Speicherung
  • Cookie-Banner nach aktuellem Rechts­stand (TDDDG, EinwV)
  • Daten­schutz-Erklärung individuell für Ihre Webseite erstellt — keine Vorlage von der Stange
  • Impressum, AGB, Widerrufs­recht, abgestimmt mit Anwalts­empfehlung
  • BFSG-konforme Umsetzung seit Pflicht-Stichtag Juni 2025 — Alt-Texte, Kontrast, Navigation
  • Keyword-Recherche für Ihr Geschäft und Ihre Region
  • Lokales SEO mit Local-Business-Schema
  • Google Business Profile eingerichtet und mit Webseite verknüpft
  • Beratung zur Bewertungs-Sammlung — siehe unseren Bewertungs-Ratgeber
  • Monatliche Wartung — Plugin-Updates, WordPress-Updates, Sicher­heits-Logs, Backup-Prüfung. Mehr im Wartungs-Ratgeber
  • Notfall-Service — bei Problemen oder Verdacht auf Phishing-Mails (siehe E-Mail-Ratgeber) sind wir erreichbar
  • Inhaltliche Anpassungen im monatlichen Volumen — Texte, Bilder, Preise, Öffnungs­zeiten
  • Performance-Optimierung — schnelle Lade­zeiten, gute Core-Web-Vitals-Werte

Das ist nicht magisch und nicht besonders. Es ist das, was eine Webseite 2026 schlicht und einfach braucht, um zu funktionieren. Im Baukasten bekommen Sie davon zwei oder drei Punkte. Bei uns bekommen Sie alles — als Paket, zum Festpreis.

Unser ehrlicher Anspruch

Wir versprechen Ihnen nicht die schönste Webseite der Welt. Wir versprechen Ihnen eine Webseite, die funktioniert — technisch, recht­lich, in der Google-Such­maschine, im Alltag. Das ist solide hand­werkliche Arbeit zu fairen Preisen. Wenn Sie das suchen, sprechen Sie uns an.

Häufige Fragen

Ich habe schon eine Webseite bei Wix oder Jimdo. Soll ich wechseln?
Kommt drauf an. Wenn sie funktioniert, Sie zufrieden sind und nicht aktiv neue Kunden über Google gewinnen wollen — bleiben Sie. Wenn Sie aber mehr Sichtbarkeit, bessere DSGVO-Lage, professionellere Wirkung oder lokales SEO wollen, ist ein Wechsel sinnvoll. Wir beraten ehrlich, was wir empfehlen würden — ohne Druck.
Was passiert mit meiner alten Webseite beim Wechsel?
Beim Wechsel bauen wir die neue Webseite parallel auf. Sobald sie fertig ist, schalten wir um — meist innerhalb einer Stunde. Ihre alte Webseite wird abgeschaltet, die Inhalte gehen aber nicht verloren (wir nehmen die Bilder und Texte natürlich mit, soweit Sie sie behalten wollen). Wichtig: Bestehende Webseiten warten wir nicht, aber wir bauen neue für Bestands-Kunden.
Was kostet eine eigene Webseite bei Ihnen wirklich?
Setup zwischen 750 und 1.500 € einmalig für die Webseite, zusätzlich 250 bis 500 € für Google Business Setup und SEO-Grundlage. Monatlich zwischen 59 € (nur Webseite) und 207 € (Komplettpaket, 12-Monats-Tarif) — beim 36-Monats-Tarif ab 147 €. Genauere Beträge im individuellen Angebot, je nach Umfang. Detailliert können Sie das in unserem Preisrechner selbst durchspielen.
Kann ich später vom Baukasten zu einer eigenen Webseite wechseln?
Ja, technisch ist das immer machbar. Wir bauen eine neue Webseite parallel auf und ziehen Inhalte um, wo es sinnvoll ist. Wichtig zu wissen: Bei den meisten Baukästen gehört das Design dem Anbieter, nicht Ihnen. Sie können den optischen Look nicht einfach mitnehmen — aber Inhalte (Texte, Bilder) schon.
Sind Sie nicht eigentlich Wettbewerb zu webgo?
Nein. webgo ist Hoster — die stellen die Server und die Infrastruktur. Wir sind die Agentur, die die Webseite baut, betreut und Ihnen einen Ansprech­partner gibt. Beide Schichten ergänzen sich. webgo bietet sogar selbst einen Homepage-Baukasten an — das passt zu deren Geschäfts­modell. Wir empfehlen webgo, wenn man die Schicht der Agentur (also uns) dazu nimmt.
Was, wenn ich nur ein sehr kleines Budget habe?
Dann ist möglicherweise ein deutscher Baukasten (IONOS, STRATO, Jimdo) tatsächlich die ehrlichere Empfehlung. Wir verkaufen Ihnen nicht etwas, das Sie nicht stemmen können. Sprechen Sie uns trotzdem an — manchmal gibt es Lösungen, die zwischen Baukasten und Voll-Paket liegen. Eine ehrliche Erstberatung kostet nichts.
Was ist mit Baukästen aus Deutschland wie Jimdo oder STRATO?
Die Datenschutz-Sorgen entfallen weitgehend, weil EU-Server. Aber die strukturellen SEO-Limitierungen und die fehlende Begleitung bei Google Business / Keyword-Recherche / Bewertungen / Wartung bleiben — das sind keine Hoster-Fragen, sondern Service-Fragen. Auch bei Jimdo bekommen Sie eine Webseite, aber keinen Marketing-Begleiter. Das ist ein Unterschied.
Sie schreiben „wir sind nicht die beste Agentur der Welt" — warum eigentlich?
Weil das ehrlich ist und es Vertrauen schafft. Niemand ist die „beste der Welt", egal was die Marketing-Texte behaupten. Wir machen unsere Arbeit gerne und gut, machen aber auch Fehler. Was uns unterscheidet, ist: Wir geben es zu, lernen aus Fehlern, und sind erreichbar, wenn es Probleme gibt. Das ist nicht der teuerste Marketing-Pitch, aber es ist die Realität bei uns.

Quellen und weiter­führende Informationen

Die Liste umfasst Marktdaten der Baukasten-Anbieter, SEO-Analysen, Datenschutz-Quellen sowie die Original-Aussagen der Anbieter selbst (Wix, Jimdo, STRATO). Stand der Recherche: 13. Mai 2026.

  1. Tooltester, Homepage Baukasten Vergleich 2026. 300 Millionen Nutzer welt­weit bei Wix. Wix Light Tarif liegt bei rund 17 USD pro Monat. Übersicht der 17 wichtigsten Anbieter im Test. tooltester.com
  2. Jimdo, KI-Website-Baukästen Vergleich 2026. Originalbeleg, dass DSGVO-Konformität bei Squarespace „Eigeninitiative" erfordert. Veröffentlicht vom deutschen Anbieter Jimdo selbst über den Wettbewerber. jimdo.com/de/magazin
  3. STRATO, Homepage-Baukasten-Vergleich. STRATO ist nach eigener Aussage der einzige Anbieter im Vergleich, der Server ausschließlich in der EU betreibt und über TÜV-zertifizierte Rechenzentren verfügt. strato.de
  4. OMT, Wix SEO — Die SEO Hero Wette. 2017 wettete Wix öffentlich 50.000 US-Dollar darauf, dass eine Wix-Seite für das Keyword „SEO Hero" auf Platz eins ranken könnte. Wix verlor die Wette gegen eine WordPress-Seite. omt.de
  5. OMT, Wix-Limitierungen für SEO im Detail. Originalquelle für „There is no code, faster than no code." Erklärt warum Baukasten-Code immer schwerer ist als spezifischer Code für individuelle Webseiten. omt.de
  6. Seobility, Squarespace SEO-Limitierungen 2024. Detaillierte Analyse der technischen SEO-Grenzen bei Squarespace: keine bearbeitbare robots.txt, keine XML-Sitemap-Anpassung, eingeschränkte Page-Speed-Kontrolle. seobility.net
  7. Launch Happy, Squarespace SEO Limitations. Konkrete Liste der nicht behebbaren SEO-Defizite bei Squarespace, inkl. unnötigem JavaScript und fehlender Komprimierungs-Kontrolle. launchhappy.co
  8. Victoria Weber, Typische SEO-Fehler von Squarespace-Nutzern. Belegt das Problem doppelter H1-Über­schriften durch die Design-Logik des Squarespace-Editors. Häufig pro Seite mehrere H1 — SEO-Nachteil. victoriaweber.de
  9. Kinsta, WordPress Market Share Statistics. WordPress hat aktuell 43,4 % Marktanteil bei allen Webseiten weltweit. Das größte Ökosystem mit der besten SEO-Kontrolle. kinsta.com
  10. Für-Gründer.de, Homepage-Baukasten-Vergleich 2026. Marktüberblick mit Testsiegern: WIX (87 %), Squarespace (83 %) und IONOS (73 %). Webnode (43 %), Webador (50 %) und world4you (60 %) im Schlussfeld. fuer-gruender.de
  11. Wix, Homepage-Baukasten Vergleich 2026. Wix selbst nennt Premium-Tarife mit einer Preisspanne von etwa 9 € bis über 200 € pro Monat — für einfache Websites bis zu großen E-Commerce-Plattformen. wix.com
  12. Solobusiness Tribe, Squarespace Datenschutz und Backup. Squarespace ist amerikanischer Anbieter, der Daten auch auf Servern in den USA speichert. Kein eigenes Backup zum Download — nur interne Kopier-Funktion. solobusinesstribe.de
  13. Patchstack, State of WordPress Security 2026. 11.334 neue WordPress-Schwachstellen 2025 — relevant für die Wartungs-Diskussion in Abschnitt 8. WordPress hat den größten Sicherheits-Markt mit eigenen Spezialisten. patchstack.com
  14. BSI, Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland 2025. Allgemeine Bedrohungslage und Empfehlung zur professionellen Wartung — gilt für Baukasten- und CMS-Webseiten gleichermaßen. bsi.bund.de
  15. EU-Kommission, EU-US Data Privacy Framework 2023. Aktuelle rechtliche Grundlage für Datenübertragungen USA — vereinfacht, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit aktiver DSGVO-Compliance durch den Webseiten-Betreiber. commission.europa.eu
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